Emotionsfokussierte Psychotherapie mit EFT und ISTDP
Es gibt Situationen, da streben wir eine konkrete Veränderung unseres Verhaltens an und verstehen nicht, warum dies nicht gelingt. Bestimmte Gefühle können uns blockieren oder überfordern, andere bleiben schwer zugänglich. Auch wiederkehrende Beziehungskonflikte oder ein belastendes inneres Erleben können Anlass sein, psychotherapeutische Unterstützung zu suchen.
In meiner psychotherapeutischen Arbeit steht deshalb das emotionale und innere Erleben im Mittelpunkt. Gemeinsam betrachten wir, was in belastenden Situationen geschieht, welche Gefühle und Reaktionen entstehen und welche Muster dabei wirksam werden.
Ich arbeite mit zwei eigenständigen psychotherapeutischen Ansätzen: der Emotionsfokussierten Therapie (EFT) nach Leslie S. Greenberg und der Intensiven Psychodynamischen Kurzzeittherapie (ISTDP). Beide Ansätze haben unterschiedliche theoretische Grundlagen und bilden jeweils einen eigenen therapeutischen Bezugsrahmen.
Die Therapie kann sich auf persönliche Anliegen und innere Prozesse ebenso beziehen wie auf Schwierigkeiten in gelebten Beziehungen. Ich biete Psychotherapie für Einzelpersonen und Paare in Berlin und online an.
Sie müssen sich nicht selbst für EFT oder ISTDP entscheiden. Welche therapeutische Vorgehensweise sinnvoll ist, wird ausgehend von Ihrem Anliegen und im Verlauf der gemeinsamen Arbeit bestimmt.
Wann Kann Emotionsfokussierte Psychotherapie Hilfreich sein?
Emotionsfokussierte Psychotherapie kann hilfreich sein, wenn Sie Ihre Gefühle als zu stark oder als nicht zur Situation passend erleben, Sie Ihre Reaktionen oder Beziehungsmuster besser verstehen und verändern möchten.
Das kann sich zum Beispiel zeigen durch:
- wiederkehrende Konflikte in Partnerschaften oder anderen wichtigen Beziehungen
- starke Angst, Traurigkeit, Wut oder Scham
- Schwierigkeiten, eigene Gefühle wahrzunehmen oder auszudrücken
- starke Selbstkritik oder das Gefühl, nicht zu genügen
- Rückzug oder Schwierigkeiten mit Nähe und emotionaler Verbundenheit
- wiederkehrende Reaktionen, die Sie selbst nur schwer verstehen
- das Gefühl, von bestimmten Emotionen überwältigt zu werden
- Schwierigkeiten, Zugang zu den eigenen Gefühlen zu finden
- den Wunsch, persönliche oder zwischenmenschliche Muster nachhaltig zu verändern
In der Therapie geht es nicht darum, unangenehme Gefühle einfach loszuwerden. Vielmehr geht es darum, das eigene Erleben genauer zu verstehen und neue Möglichkeiten des Erlebens und Handelns zu entwickeln.
Dabei kann es beispielsweise darum gehen, emotionale Erfahrungen genauer wahrzunehmen und zu verändern oder unbewusste innere Konflikte und die damit verbundenen Gefühle, Ängste und Abwehrprozesse zu bearbeiten.
Welche therapeutische Arbeit im konkreten Fall sinnvoll ist, ergibt sich aus Ihrem Anliegen und dem Verlauf der gemeinsamen Arbeit.
Ein Erstgespräch bietet Ihnen die Gelegenheit, Ihr Anliegen zu schildern, mich kennenzulernen und die möglichen nächsten Schritte zu besprechen.

Aniegen Einer Emotionsfokussierte Psychotherapie:
- wenn Sie sich selbst und Ihre emotionale Reaktionen besser verstehen möchten, um neues Verhalten in Ihren Alltag umsetzen zu können
- wenn Sie in wiederkehrende, belastende Beziehungsmuster geraten
- wenn Sie Schwierigkeiten mit Nähe, Vertrauen oder Abgrenzung erleben
- wenn Sie in Situationen Angstsymptome, wie z.B. innere Anspannung wahrnehmen oder von intensiven Gefühle, wie z.B. Wut und Trauer überwältigt werden
- wenn Sie sich in Konflikten mit sich selbst oder mit anderen festgefahren haben
- wenn Sie alte Erfahrungen und aktuelle Belastungen miteinander in Verbindung bringen möchten
- wenn Sie einen Umgang mit Trauer und Verlust suchen
„Emotionen sind Signale.“
Leslie S. Greenberg, eigene Übersetzung
Emotionsfokussierte Therapie nach Leslie S. Greenberg (EFT)
Die Emotionsfokussierte Therapie (EFT) nach Leslie S. Greenberg ist ein erfahrungsorientierter psychotherapeutischer Ansatz, in dem Emotionen eine zentrale Rolle für unser Erleben und für Veränderungsprozesse spielen.
Emotionen können uns wichtige Informationen über eine Situation, persönliche Bedeutungen, Bedürfnisse und Handlungsmöglichkeiten vermitteln. Gleichzeitig können emotionale Reaktionen durch frühere Erfahrungen geprägt sein und in bestimmten Situationen immer wieder ähnliche Muster auslösen.
In der Therapie geht es deshalb darum, die eigene emotionale Erfahrung genauer wahrzunehmen und zu verstehen: Welche Emotion entsteht? Was löst sie aus? Welche Bedeutung hat sie? Und wie reagieren Sie darauf?
Emotionen verstehen und verändern
EFT unterscheidet verschiedene Formen emotionalen Erlebens. Dabei wird unter anderem zwischen primären und sekundären Emotionen unterschieden.
Primäre Emotionen sind unmittelbare emotionale Reaktionen auf eine Situation. Sie können hilfreich und an die aktuelle Situation angepasst sein, aber auch durch frühere Erfahrungen geprägt sein und in der Gegenwart nicht mehr hilfreich wirken.
Sekundäre Emotionen entstehen als Reaktion auf andere Gefühle. Sie können den Zugang zu einer darunterliegenden emotionalen Erfahrung erschweren. So kann beispielsweise Ärger im Vordergrund stehen, während sich bei genauerer Betrachtung Verletzung oder Traurigkeit zeigt.
In der therapeutischen Arbeit werden solche emotionalen Erfahrungen genauer erkundet. Dort, wo belastende emotionale Muster bestehen, können neue emotionale Erfahrungen ermöglicht werden.
Emotionale Schemata
Ein weiterer wichtiger Bestandteil von Greenbergs EFT Modell sind emotionale Schemata. Sie verbinden verschiedene Aspekte unserer emotionalen Erfahrung, darunter Gefühle, körperliche Empfindungen, Wahrnehmungen, Erinnerungen und persönliche Bedeutungen.
Solche Schemata helfen uns dabei, Situationen schnell einzuordnen und darauf zu reagieren. Sie können jedoch auch durch frühere Erfahrungen geprägt sein und dazu beitragen, dass wir in bestimmten Situationen immer wieder ähnlich reagieren.
In der Therapie können solche emotionalen Muster zugänglich und verständlich werden. Dadurch können neue Erfahrungen möglich werden, die eine Veränderung bisher belastender emotionaler Reaktionen unterstützen.
Emotionale Transformation
Ein zentraler Gedanke der EFT ist, dass belastende Emotionen nicht allein durch Selbstreflexion und eigene Einsicht verändert werden. Veränderung kann entstehen, wenn korrigierende, neue emotionale Erfahrungen gemacht werden.
Greenberg beschreibt diesen Prozess als emotionale Transformation. Eine belastende emotionale Reaktion kann sich verändern, wenn eine andere, hilfreichere emotionale Erfahrung zugänglich wird.
Welche therapeutischen Interventionen dabei eingesetzt werden, richtet sich nach dem jeweiligen Prozess und danach, was im konkreten Moment emotional zugänglich und bearbeitbar ist.
EFT ist damit keine Methode, bei der Gefühle lediglich benannt oder reguliert werden. Es geht darum, mit Emotionen zu arbeiten, um emotionale Veränderung zu ermöglichen.
EFT FÜr Einzelpersonen
In der EFT nach Leslie S. Greenberg steht Ihr eigenes emotionales Erleben im Mittelpunkt. Gemeinsam betrachten wir Situationen, in denen Sie immer wieder ähnlich reagieren oder sich durch bestimmte Gefühle belastet fühlen.
Dabei kann es beispielsweise um Emotionen wie Angst, Traurigkeit, Wut gehen oder um Schwierigkeiten mit Nähe und Abgrenzung. Entscheidend ist nicht allein, welches Gefühl im Vordergrund steht, sondern wie Sie es erleben und welche emotionalen Muster damit verbunden sind.
Diese emotionalen Erfahrungen werden im therapeutischen Prozess genauer erkundet. Dabei kann sich zeigen, dass eine zunächst sichtbare emotionale Reaktion eine andere emotionale Erfahrung überlagert oder verdeckt.
Ziel ist nicht, Gefühle einfach zu kontrollieren oder zu vermeiden. Vielmehr können neue emotionale Erfahrungen dazu beitragen, bisher belastende Muster zu verändern und neue Möglichkeiten des Erlebens und Handelns zu entwickeln.
EFT-c für Paare
Auch in der Arbeit mit Paaren können emotionale Prozesse eine wichtige Rolle in wiederkehrenden Konflikten spielen. Häufig geht es bei einem Streit nicht nur um das unmittelbar sichtbare Thema, sondern auch darum, welche Gefühle und Bedeutungen dadurch bei beiden Partner ausgelöst werden.
In der Emotionsfokussierten Paartherapie (EFT-c) nach Leslie S. Greenberg wird deshalb betrachtet, was beide Partner in einer konkreten Situation emotional erleben. Welche Gefühle entstehen? Was bedeuten diese für die jeweilige Person? Und wie beeinflussen sich die gegenseitigen Reaktionen beider Partner?
Dabei können sich wiederkehrende emotionale Muster entwickeln. Beispielsweise kann der Rückzug einer Person beim Gegenüber Traurigkeit oder Ärger auslösen, worauf Kritik oder weiterer Rückzug folgt. Solche Muster können sich verselbstständigen und den Zugang zu den eigentlichen emotionalen Erfahrungen erschweren.
In der therapeutischen Arbeit werden diese Prozesse genauer betrachtet. Dabei geht es nicht nur um das sichtbare Verhalten, sondern insbesondere um das zugrundeliegende emotionale Erleben beider Partner.
Neue emotionale Erfahrungen können dazu beitragen, bisher belastende Muster zu verändern und andere Formen des Erlebens und Handelns in der Beziehung möglich zu machen.
„Das tatsächliche Erleben der eigenen Gefühle in Bezug auf Vergangenheit und Gegenwart.“
Habib Davanloo (1990), eigene Übersetzung
Intensive Psychodynamische Kurzzeittherapie (ISTDP)
Die Intensive Psychodynamische Kurzzeittherapie (ISTDP) ist ein psychodynamischer Therapieansatz zur Bearbeitung unbewusster innerer Konflikte.
Im Mittelpunkt stehen Gefühle und Impulse, die damit verbundene aufkommende Angst und die Abwehr, die den Zugang zu diesen Gefühlen erschweren kann.
Ein innerer Konflikt kann beispielsweise entstehen, wenn gegenüber einem wichtigen, geliebten Menschen gleichzeitig starke gegensätzliche Gefühle oder Impulse aufkommen. Aufgrund der inneren Ambivalenz können diese Gefühle / Impulse nur schwer zugelassen werden und die damit einhergehende ansteigende unbewusste Angst führt zu unbewussten Abwehrreaktionen.
Durch diese abwehrenden Mechanismen werden bestimmte Gefühle und Impulse nur eingeschränkt wahrgenommen oder erlebt, was sich zum Beispiel in wiederkehrenden destruktiven Beziehungsmustern, emotionaler Distanz, Rückzug oder anderen belastenden Reaktionen zeigen kann.
In der therapeutischen Arbeit wird deshalb genau betrachtet, was in einer konkreten Situation geschieht: Welche Reize lösen welche Gefühle und Impulse aus? Wie zeigt sich die unbewusste Angst und wie reguliert ist sie? Und welche Abwehr setzt ein?
Diese Prozesse werden möglichst unmittelbar im therapeutischen Moment untersucht, wobei die therapeutische Beziehung eine wesentliche Rolle einnimmt.
Das KonfliktDreieck
Das Konfliktdreieck beschreibt ein zentrales Modell der ISTDP. Es umfasst drei miteinander verbundene Bereiche:
- Gefühl bzw. Handlungsimpuls
- Angst
- Abwehr
Werden unbewusste Konflikte aktiviert, so führt dies zum Anstieg von unbewusste Gefühle oder Impulsen mit der Folge eines unbewussten Angstanstieg und / oder Abwehrreaktion. Die Abwehr vermindert oder verhindert somit den unmittelbaren Zugang zum Gefühl oder Impuls.
Im therapeutischen Prozess wird beobachtet, welcher Bereich im jeweiligen Moment im Vordergrund steht. Je nachdem kann es sinnvoll sein, ein Gefühl weiter zu erkunden, die Angst zunächst zu regulieren oder eine Abwehr sichtbar zu machen und therapeutisch zu bearbeiten.
Das Personendreieck
Neben dem Konfliktdreieck betrachtet ISTDP auch das Personendreieck. Es richtet den Blick darauf, in welchen wichtigen Beziehungen sich innere Konflikte und wiederkehrende Beziehungsmuster zeigen können.
Dabei werden die relevanten Beziehungen aus der Vergangenheit und Gegenwart, wie auch die therapeutische Beziehung betrachtet.
Erfahrungen aus früheren Beziehungen können beeinflussen, wie wir Menschen heute erleben und auf sie reagieren. Gleichzeitig können sich solche Muster auch in der therapeutischen Beziehung im Hier und Jetzt zeigen.
Die therapeutische Beziehung kann dadurch Hinweise auf innere Konflikte und Abwehrprozesse geben. Was zwischen Patient und Therapeut geschieht, kann unmittelbar beobachtet und therapeutisch bearbeitet werden.
Das Konfliktdreieck und das Personendreieck betrachten dabei unterschiedliche Aspekte des therapeutischen Prozesses: Das eine richtet den Blick auf das Zusammenspiel von Gefühl bzw. Impuls, Angst und Abwehr, das andere darauf, in welchen Beziehungen sich diese inneren Prozesse zeigen.
ISTDP Im EinzelSetting
In der ISTDP im Einzelsetting geht es darum, unbewusste innere Konflikte und die damit verbundenen Gefühle, Ängste und Abwehrprozesse zu bearbeiten.
Im Mittelpunkt steht dabei das, was sich im therapeutischen Gespräch unmittelbar zeigt. Eine konkrete Situation, eine Erinnerung oder eine aktuelle Beziehung kann beispielsweise Gefühle oder Impulse auslösen. Gemeinsam wird untersucht, wie Sie darauf reagieren und welche inneren Prozesse dabei wirksam werden.
Auch die therapeutische Beziehung kann dabei eine wichtige Rolle spielen. Was zwischen Patient und Therapeut im Hier und Jetzt geschieht, kann Hinweise auf innere Konflikte und Abwehrprozesse geben.
Die therapeutische Arbeit orientiert sich daran, was im jeweiligen Moment zugänglich und bearbeitbar ist. Gefühle können weiter erkundet, Angst kann reguliert oder eine Abwehr kann sichtbar gemacht und bearbeitet werden.
ISTDP im PaarSetting
Auch in der Arbeit mit Paaren können unbewusste psychodynamische Prozesse eine wichtige Rolle in wiederkehrenden Konflikten spielen. Hinter einem sichtbaren Streit können starke Gefühle, Ängste und Abwehrprozesse beider Partner wirksam sein.
In der therapeutischen Arbeit wird deshalb betrachtet, was in einer konkreten Interaktion zwischen den Partner geschieht. Die Reaktion einer Person kann beispielsweise beim Gegenüber starke, ambivalente Gefühle und in der Folge Angst auslösen, worauf wiederum Abwehrmechanismen greifen wie z.B. Vorwürfe oder Rückzug. Dadurch kann sich ein destruktives Konfliktmuster entwickeln und etablieren.
Gleichzeitig wird das individuelle innere Erleben beider Partner betrachtet: Welche Gefühle / Impulse werden im jeweiligen Partner ausgelöst? Wie werden die Körperangstsymptome wahrgenommen und reguliert? Welche eigenen Schutzmechanismen / Abwehr werden jeweils eingesetzt?
Die aktuelle Interaktion des Paares kann dabei unmittelbar zum Gegenstand der therapeutischen Arbeit werden. So können psychodynamische Prozesse sichtbar werden, die den Konflikt aufrechterhalten.
Ziel ist es, wiederkehrende Beziehungsmuster und die darin wirksamen emotionalen und psychodynamischen Prozesse besser zu verstehen und einen Zugang zu den zugrunde liegenden Gefühlen und inneren Konflikten zu ermöglichen.
Wie unterscheiden sich EFT und ISTDP?
Die Emotionsfokussierte Therapie (EFT) nach Leslie S. Greenberg und die Intensive Psychodynamische Kurzzeittherapie (ISTDP) sind eigenständige psychotherapeutische Ansätze. Sie unterscheiden sich in ihren theoretischen Grundlagen, ihrer Metapsychologie und ihrem Verständnis davon, wie therapeutische Veränderung entsteht.
EFT nach Leslie S. Greenberg
In der EFT stehen Emotionen und die Verarbeitung emotionaler Erfahrungen im Mittelpunkt. Emotionen werden als wichtige Informationsquelle für unser Erleben verstanden.
In der therapeutischen Arbeit werden emotionale Erfahrungen wahrgenommen, erkundet und in ihrem jeweiligen Zusammenhang verstanden. Dabei können emotionale Schemata und wiederkehrende emotionale Muster sichtbar werden.
Ein wichtiger Bestandteil ist dabei das Konzept der emotionalen Transformation, welches besagt, dass belastende emotionale Reaktionen sich verändern können, wenn neue emotionale Erfahrungen zugänglich werden.
ISTDP
ISTDP basiert auf einer psychodynamischen Metapsychologie. Im Mittelpunkt stehen unbewusste innere Konflikte und das Zusammenspiel von Gefühl bzw. Impuls, Angst und Abwehr.
Therapeutisch wird untersucht, wie Angst und Abwehr den Zugang zu Gefühlen und Impulsen beeinflussen. Dabei wird besonders darauf geachtet, wie sich diese Prozesse im Hier und Jetzt zeigen – auch in der therapeutischen Beziehung.
Zwei unterschiedliche therapeutische Bezugsrahmen
EFT nach Greenberg und ISTDP verfolgen damit unterschiedliche theoretische und therapeutische Wege. Sie werden nicht zu einer gemeinsamen Methode miteinander vermischt, sondern bilden jeweils einen eigenständigen therapeutischen Bezugsrahmen.
Sie müssen sich als Patient nicht selbst für einen der beiden Ansätze entscheiden. Welche therapeutische Vorgehensweise und welche Interventionen sinnvoll sind, wird ausgehend von Ihrem Anliegen und im Verlauf der gemeinsamen Arbeit bestimmt.
Dabei ist besonders relevant, was sich im konkreten therapeutischen Moment zeigt und was in der therapeutischen Arbeit für Sie hilfreich ist.
Einzeltherapie oder Paartherapie?
Ob eine Einzeltherapie oder Paartherapie sinnvoll ist, hängt von Ihrem Anliegen und Ihrer aktuellen Situation ab.
Einzeltherapie
In der Einzeltherapie steht Ihr eigenes Erleben im Mittelpunkt. Dabei können persönliche Belastungen, wiederkehrende emotionale oder zwischenmenschliche Muster, innere Konflikte oder Schwierigkeiten in Beziehungen zum Thema werden.
Auch wenn sich Ihr Anliegen auf eine Partnerschaft oder eine andere wichtige Beziehung bezieht, kann eine Einzeltherapie sinnvoll sein, wenn die therapeutische Arbeit zunächst bei Ihrem eigenen Erleben und Ihren persönlichen Mustern ansetzen soll.
Paartherapie
In der Paartherapie sind beide Partner Teil des therapeutischen Prozesses. Im Mittelpunkt steht die aktuelle Beziehung und das, was zwischen beiden geschieht.
Dabei können wiederkehrende Konfliktmuster, gegenseitige Reaktionen und die emotionalen oder psychodynamischen Prozesse betrachtet werden, die sich in der Interaktion entwickeln.
Welcher therapeutische Bezugsrahmen und welche Interventionen für die jeweilige Arbeit sinnvoll sind, wird im therapeutischen Prozess bestimmt. Sie müssen daher nicht vorab entscheiden, welche Methode für Sie die richtige ist.
Psychotherapie in Berlin und Online
Ich biete Psychotherapie für Einzelpersonen und Paare in Berlin sowie online an. Die Gespräche können je nach Vereinbarung in meiner Praxis in Berlin und / oder online stattfinden. Welche Form für Sie geeignet ist, hängt unter anderem von Ihrem Anliegen und den Rahmenbedingungen der therapeutischen Arbeit ab.
Wenn Sie sich Unterstützung bei persönlichen, emotionalen oder zwischenmenschlichen Belastungen wünschen, können Sie in einem Erstgespräch gemeinsam klären, ob eine therapeutische Zusammenarbeit sinnvoll ist.
Wie Beginnt die gemeinsame therapeutische Arbeit?
Ein persönliches Erstgespräch bietet die Möglichkeit, Ihre aktuelle Situation, Ihre Fragestellungen sowie Ihre Veränderungswünsche ausführlich zu besprechen und die persönliche Passung zu prüfen. Vereinbaren Sie ein Erstgespräch vor Ort in Berlin oder online über das Terminbuchungssystem der Praxis.
Wir überprüfen die Indikation und wählen aus verschiedenen Optionen ein für Sie passendes Setting. Die konkrete Gestaltung, Terminfrequenz und Dauer der Zusammenarbeit werden im gemeinsamen Gespräch geklärt. Je nach Anliegen und Rahmenbedingungen können unterschiedliche Settings in Betracht kommen:
- Einzelgespräche / Paargespräche
- Präsenztermine in Berlin
- Online-Termine
- Kombination aus Präsenz- und Online-Terminen
- Akute Termine
- Serie von regelmäßigen Terminen
- Intensive Blocktherapie
- Begleitungspakete für Einzelpersonen und Paare
Nach getroffener Entscheidung starten wir die Zusammenarbeit. Wir evaluieren den kompletten Therapieverlauf bis zum Abschluss und passen die Methoden, Terminfrequenz und ggf. das Setting an die laufenden Entwicklungen an, damit Sie Ihre Ziele bestmöglich erreichen können.
Ein Erstgespräch Vereinbaren
Der erste Schritt ist oft der schwerste. Aber Sie haben ihn bereits getan, indem Sie hier sind. Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen in einem Erstgespräch – persönlich in Berlin oder online. Bitte beachten Sie: Alle Termine können persönlich oder online wahrgenommen werden. Es gibt außerdem zusätzliche Kapazitäten für ausschließliche Online-Termine, diese sind in der Buchungsübersicht rot markiert.
Das Erstgespräch (settingunabhängig) für eine Paar- und Sexualtherapie wird mit 180 Euro / 60 min abgerechnet. (Psychotherapeutische Leistungen sind von der Mehrwertsteuer befreit.) Das Honorar für Folgetermine wird während des Erstgesprächs besprochen.
Wird ein zuvor vereinbarter Termin nicht wahrgenommen oder kurzfristig verschoben, steht in der Regel kein anderer Klient zur Verfügung, der den Termin übernehmen könnte. Unabhängig vom Grund der Nichtverfügbarkeit können die nicht wahrgenommenen Termine in Rechnung gestellt werden. Die Höhe der Stornierungsgebühr entspricht dem zuvor vereinbarten privaten Honorar. Termine, die mindestens 48 Stunden im Voraus telefonisch oder per E-Mail abgesagt oder verschoben wurden, werden nicht in Rechnung gestellt.
Vereinbaren Sie hier direkt einen 60′ oder 90′ Erstgesprächstermin über das Buchungssystem der Praxis für ein persönliches Kennenlerntreffen in Berlin oder online:
Erstgespräch 60 min
Erstgespräch 90 min

Über mich
Seit 2009 bin ich als Therapeutin und Coach tätig, seit 2011 niedergelassen in Berlin in eigener Privatpraxis. Den Fokus meiner Arbeit lege ich auf Affekte, die emotionale Verarbeitung und Beziehungsgestaltung. Ich schätze wissenschaftliche Evidenz, Präzision, Authentizität, Einfachheit und Offenheit. In meine Arbeit integriere ich, neben den Konzepten der Systemischen und Emotionsfokussierten Therapie (EFT), vor allem den Ansatz der Intensiven Psychodynamischen Kurzzeittherapie (ISTDP).
BERUFSRECHTLICHER HINWEIS
Alle angebotenen Leistungen der hiesigen Privatpraxis erfolgen im Rahmen meiner Tätigkeit als Heilpraktikerin, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie, gemäß dem Heilpraktikergesetz (HPG). Als diese biete ich keine ärztliche Diagnostik, keine Medikamentenverordnung und keine Behandlung schwerer psychiatrischer Erkrankungen, die einer fachärztlichen Versorgung bedürfen.
FAQ – Emotionsfokussierte Psychotherapie
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